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Hüstener Kirmes Kirmes 2017: vom 8. bis 12. September!

1926 - Tierschau - Damals wie heute ein Höhepunkt der Hüstener Kirmes

Bereits 1926 feierte der „Landwirtschaftlichen Lokal-Verein Hüsten", aus dem später die Hüstener Kirmesgesellschaft hervorging, sein 50jähriges Vereinsjubiläum. Die Attraktionen der Hüstener Kirmes und auch der Tierschau haben sich bis zum heutigen Tage sehr stark gewandelt. Der damalige Ablauf ist einem Aushang vom September 1926 zu entnehmen, in dem es heißt:

Das diesjährige Tierschaufest des Landwirtschaftlichen Kreis-Vereins Arnsberg und das Jubiläums-Fest des Lokal-Vereins Hüsten verbunden mit der Hüstener Kirmes findet statt am Sonntag, den 5. und Montag, den 6. September 1926.

Festfolge:

Samstag nachmittag bis 7 Uhr abends Anlieferung von Geflügel, Kaninchen, Blumen, Obst- und Gartenerzeugnissen

Sonntag vormittag Prämiierung

Sonntag mittag, 12 Uhr Eröffnung der Ausstellung im Saale und den Anlagen des Gesellenhauses - Dauer bis Montag abend

Sonntag nachmittag Beginn der Kirmes auf dem Riggenplatz (Hüsten-Ost). Konzert und Tanz in der Schützenhalle

Montag 8 Uhr Auftrieb des Viehes (Pferde, Rindvieh, Schweine, Ziegen). Ausstellungsort Riggenplatz Hüsten-Ost.

Montag 9 1/2 Uhr Beginn der Prämiierung, während derselben Konzert auf dem Ausstellungsplatze

Montag 11 1/2 Uhr Preisverteilung unter Vorführung der prämiierten Tiere

Montag 1 Uhr Gemeinsames Mittagessen im Gasthof Klein-Raufhake

Montag nachmittag Konzert und Tanz in der Schützenhalle

Dienstag 9 Uhr Verlosung von Vieh, landwirtschaftlichen Geräten und Haushaltungsgegenständen im Gasthof Klein, Hauptgewinne: 1 Zuchtfohlen, 4 Schweine, Zuchtgeflügel usw.

Für die verschiedenen Rassetiere und Gartenerzeugnisse wurden beachtliche Preise bereitgestellt. So gab es für Rindvieh fünf Ehrenpreise im Gesamtwert von 530 Mark; für Kaninchen einen Ehrenpreis von 150 Mark, für Gartenerzeugnisse einen Ehrenpreis von 100 Mark sowie für Obst und Blumen einen Ehrenpreis von 100 Mark. Die Prämien wurden jeweils als Barpreise ausgezahlt.

Anders als heute, mußte damals für den Besuch des Festzeltes Eintritt bezahlt werden. Er betrug 1 Mark allerdings hatten die Mitglieder des Kreis- und Lokalvereins mit einer Dame am Montag freien Zutritt zur Festhalle.

Auch der öffentliche Nahverkehr stellte sich auf das große Volksfest ein. Die Ruhr-Lippe und die Westdeutschen Kleinbahnen setzten Sonderzüge ein. Fahrrad- und Auto-Unterstände waren zahlreich vorhanden. Darüber hinaus wurden Sonderkraftwagen aus allen Richtungen eingesetzt.


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